Die Dopper Changemaker Challenge Finalisten!

 

Schon seit Wochen war das letzte Wochenende im Kalender mit Leuchtfarben markiert und ein paar Mal rot eingekreist. Voller Vorfreude haben wir auf diesen Tag gewartet, seit … naja, seit wir vor sechs Monaten zum ersten Mal die Idee dazu hatten. „Welche Idee?“, fragst du dich vielleicht. Die Dopper Changemaker Challenge natürlich! Am 15. und 16. Juni stand das Finale an. Aber nicht nur in Amsterdam. Nein, nein, nein! Das wär ja doch ein wenig zu einfach. Das Problem mit der Umweltverschmutzung betrifft schließlich die ganze Welt und deshalb haben wir die Changemaker Challenge dieses Jahr auch weltweit ausgetragen. In Berlin, London und Kathmandu fanden die Finalrunden gleichzeitig statt und je Location wurden von den 20 Halbfinalisten zehn Gewinner von Forschungsstipendien gekürt. Auch wenn die Bezeichnung „Changemaker“ schon ein super Preis ist, konnten wir die Studenten ja nicht mit leeren Händen nach Hause gehen lassen, oder?

 

Auch wenn es etwas schwer zu glauben ist, wissen wir, dass nicht jeder so enthusiastisch über die Challenge sein konnte, wie wir (und wir sind es immer noch!). Daher fassen wir die Dopper Changemaker Challenge für dich einfach nochmal kurz zusammen.

 

 

Thesis Award mit einem großen Ziel

Wir alle kennen das Rezept für Plastiksuppe: „Fügen Sie dem Ozean jedes Jahr eine Prise von mehr als neun Milliarden Kilo Plastikmüll hinzu, umrühren – fertig!“ Im Jahr 2050 wird es in unseren Ozeanen mehr Plastik als Fische geben. Wir müssen wohl nicht extra betonen, dass wir diese Zahl extrem besorgniserregend finden. Wir haben mit der Dopper Changemaker Challenge unseren eigenen Thesis Award mit einem großen Ziel geschaffen: Wir möchten die Entwicklung von Lösungen vorantreiben, die auf unsere derzeitigen Plastik- und Wasserprobleme einen großen Einfluss haben werden. Denn ein Leben in Plastik? Alles andere als Fantastic!

 

Wir sind der festen Überzeugung, dass wir die Welt nur mit der nächsten Generation an Changemakern positiv verändern können. Was Changemaker sind? Der Name sagt schon recht viel: Das ist die Generation, die ganz genau weiß, was um uns herum passiert und bewusst daran etwas ändern möchte. Ein Haufen Superhelden! Das sind Changemaker!

 

So, jetzt weißt du, worüber wir die ganze Zeit geredet haben. Wie lief also nun die Changemaker Challenge ab?

 

Ein Tanz im Regen innovativer Ideen

Unser Weltretter-Wochenende startete am 15. Juni mit 20 sehr nervösen Halbfinalisten an jeder Location. Sie waren bereit, einer gnadenlosen Jury ihre Kick-Ass-Ideen zu präsentieren. Diese Jury hatte eine schwere Aufgabe zu meistern, denn sie bewertete die Ideen der Teilnehmer nach Einfluss, Innovation, Präsentation und Umsetzbarkeit. Welche Forschungsideen waren so wasserfest, dass sie direkt in die Top 10 segelten? Wir wollen euch nicht länger auf die Folter spannen. Es ist an der Zeit, die Ergebnisse zu enthüllen!

 

Weg mit dem Plastikmüll – Amsterdam, Niederlande

 

Unsere zehn Finalisten aus den Niederlanden und Belgien nutzten ihre Chance und pitchten der Jury und Pendlern ihre Ideen auf einer GVB-Fähre (städtischer Verkehrsbetrieb), während sie einen Fluss in Amsterdam überquerten.

 

 

Die Jury (bestehend aus: Virginia Yanquilevich – Dopper CEO; Ev Liu – Sustainable Entrepreneur und Gründerin von Straw by Straw; Camille van Gestel – Gründerin von Waka Waka; Reinier Lambers – WWF Senior Advisor; Marco de Graaff – Meeresbiologe und Wasserbauingenieur; Bert van Son – Gründer von MUD Jeans und Justin Pariag – Head of Sustainable Business bei De Bijenkorf) hat die folgenden Gewinner gekürt:

 

 

Der/die Erstplatzierte nahm ein Preisgeld in Höhe von 5.000 € mit nach Hause, wurde in den Medien erwähnt, auf die große Bühne geholt und hat nützliche Netzwerkkontakte erhalten. Und dieser Wahnsinnspreis ging an … (man füge Trommelwirbel ein)…

 

Roos Kolkman, 1. Platz

Roos entwickelt Bildungspakete für Lehrer. Egal ob sie Biologie oder Wirtschaft unterrichten, mit diesen Paketen können sie ihre Schüler inspirieren und ihnen unsere größte Herausforderung aller Zeiten näherbringen: Plastikverschmutzung. Besonders in dieser Zielgruppe ist es wichtig, Bewusstsein zu schaffen und ein anderes Verhalten in Bezug auf die Nutzung von Plastik anzustoßen. Ihre Pakete lassen sich nicht nur leicht in den existierenden Lehrplan einbauen, sondern werden als Teil der weltweiten Bildung zum Wandel anregen und die Changemaker von morgen inspirieren. Besser geht’s ja wohl kaum, oder?

 

Hannah van der Kerkhof, 2. Platz

Hannah erforscht die chemischen Zusätze und Mikroplastik, die sich durch das Abladen von Plastikmüll in unsere (marine) Umwelt ihren Weg in die Natur bahnen. Für ihre Forschung nutzte sie Plastik, das am Strand von Indiens Westküste (Goa und Mumbai) eingesammelt wurde.

 

Annerieke Bouwman, 3. Platz

In Anneriekes Arbeit wurde der Meeresgrund des Mississippi River Delta (MRD) als mögliches Auffangbecken für Mikroplastik untersucht. Durch eine Dichtetrennung mit Fenton-Reagenz l gewann sie Mikroplastik, das sie schließlich durch Lichtmikroskopie und Raman-Spektroskopie analysierte.
Und nicht zu vergessen – unsere anderen Finalisten und Finalistinnen in unbestimmter Reihenfolge:

 

Colin Deblonde
Daphne Persoon
Lennert van Rompaey
Lotte Jonkergouw
Nikki Groote Schaarsberg
Samantha G. R. Jenkins
Shaakira Jassat

 

 

So rettet man die Ozeane – London, Vereinigtes Königreich

 

Unsere zehn Finalisten des Vereinigten Königreichs nutzten ihre Chance und pitchten ihre Ideen am Cody Dock, einem kreativen Hub am Lower Lea River. Dort hauten sie nicht nur die Jury von den Socken, sondern auch alle Londoner, die diesem Schauspiel beiwohnten.

 

 

Die Jury (bestehend aus: Merijn Everaarts – Gründer von Dopper; Andrew Hughes – Fotograf und Künstler; Maria Coronado Robles – Senior Consultant in Natural Resources bei Euromonitor International; Jamie Rowles – Investment Processes Lead und Portfolio Manager bei Sky Ocean Ventures; Debra Guo – Environmental Sustainability Manager bei Stella McCartney; und Lizzie Carr – Aktivistin, Autorin, Abenteurerin) hat die folgenden Gewinner gekürt:

 

Der/die Erstplatzierte nahm ein Preisgeld in Höhe von 5.000 £ mit nach Hause, wurde in den Medien erwähnt, auf die große Bühne geholt und hat nützliche Netzwerkkontakte erhalten. Und dieser Wahnsinnspreis ging an … (man füge Trommelwirbel ein) …

 

Marcus Rodin, 1. Platz

Marcus will mit seinem Projekt Seetang in ein nutzbares Produkt verwandeln – egal ob das nun mit Verpackungen, Baumaterial oder anderen möglichen Einsatzbereichen zu tun hat. Seetang ist einer der am schnellsten wachsenden Organismen der Welt und kann hervorragend angebaut werden. So erreicht man nicht nur eine Kohlenstoffbindung, sondern verwandelt den Seetang auch in extrudierbares Bioplastik, das Kohlenstoff im Material einschließt.

 

Mia Wreford, 2. Platz

Das Phänomen und Management von hinterlassener, verlorener oder weggeworfener Fischereiausrüstung, auch bekannt als „Ghost Fishing“, stellt für die Gesundheit unserer Meere und der weltweiten Wirtschaft ein enormes Problem dar. Mia erforscht die Möglichkeit, dieses Material aufzuwerten und durch den innovativen Prozess des thermischen Crackens nachhaltig zu recyclen.

 

Sarah Kakadellis, 3. Platz

Sarahs Forschungsprojekt dreht sich um die Nachhaltigkeit von konventionellem und biologisch abbaubarem Plastik in Bezug auf Lebensmittelverpackungen. Die Verwendung von Plastik ist in dieser Industrie höchst umstritten. Allerdings wird dabei oft übersehen, wie Plastik mit der Vermeidung von Lebensmittelabfällen einhergeht.

 

Und nicht zu vergessen – unsere anderen Finalisten und Finalistinnen in unbestimmter Reihenfolge:

 

Alexander Kumi-Larbi Jr
Haamid Iqbal, Nikhil Ramaraj, Olga Milevska and Sara Thanyaset
Hannah Guest
Michail Dzigajev
Mohamed Kamal
Ondrej Ludvik
Uma Dassaye, Chitra Yadav and Arihant Jain

 

 

Inspirationen für die Welt – Berlin, Deutschland

 

Unsere zehn Finalisten aus Deutschland nutzten ihre Chance und pitchten ihre Ideen auf der Panther Ray, einem Floß am Ufer des Landwehrkanals in Berlin. Dort begeisterten sie nicht nur die Jury, sondern auch alle, die es sich am Ufer bequem gemacht hatten.

 

 

Die Jury (bestehend aus: Alexander Nolte – Unternehmer & Co-Gründer von Langbrett; Niels Heijman – Dopper R&D; Julia Propp – Senior Consultant bei Phineo AG; Ulrich Petschow – Senior Researcher; und Harriet von Froreich – Concept & Communications bei CRCLR Hub for Circular Economy) hat die folgenden Gewinner gekürt:

Der/die Erstplatzierte nahm ein Preisgeld in Höhe von 5.000 € mit nach Hause, wurde in den Medien erwähnt, auf die große Bühne geholt und hat nützliche Netzwerkkontakte erhalten. Und dieser Wahnsinnspreis ging an …(man füge Trommelwirbel ein)…

 

Carla Maria Scagnetti, 1. Platz

Carla ist eine Changemaker(in), wie sie im Buche steht! Mit ihrem Forschungsprojekt kombiniert sie die klassische Lebenszyklusanalyse mit der Analyse der Meeresabfälle. Damit ermöglicht sie es den Konsumenten, ihre Entscheidungen basierend auf einem breiteren Konzept des nachhaltigen Fußabdrucks einer Produktverpackung zu treffen. Mit ihrer Hilfe werden wir endlich die Antwort auf diese Frage finden können: Was ist besser für die Erde – eine Gurke mit oder ohne Schrumpffolie?

 

Stefan Gerbes, 2. Platz

Stefan erschuf Project Waterfilter. Was er damit erreichen will? Er möchte den Gemeinden in Tansania durch die Produktion und den Vertrieb von biologischen Wasserfiltern sicheres und sauberes Trinkwasser zur Verfügung stellen.

 

Malu Lücking, 3. Platz

Malu erforscht die Verwandlung von Algen in Garn, das man wiederum für die Produktion verschiedener Textilwaren einsetzen kann. Damit wird nicht nur das Ökosystem der Seen ins Gleichgewicht gebracht, sondern es können auch nachhaltige Textilien hergestellt werden.

 

Und nicht zu vergessen – unsere anderen Finalisten und Finalistinnen in unbestimmter Reihenfolge:

 

Carina Käller
Agnes Isabel Hoffmann
Charlotte Stadtbäumer
Lukas Novaes
Jonas Vargas
Jannik Lutz
Anna Volc

 

 

Der Kampf gegen Wasserverschmutzung – Kathmandu, Nepal

 

Unsere zehn Finalisten in Nepal nutzten ihre Chance und pitchten ihre Ideen an einer uralten Wasserquelle zwischen den Tempeln von Kathmandu, Nepals Hauptstadt. Hier beeindruckten sie nicht nur die Jury, sondern auch alle Passanten um sie herum.

 

 

Die Jury (bestehend aus: Lenny Houwaart – Marketing Manager Dopper; Shilshila Acharya – CEO der Himalayan Climate Initiative; Suman Shakya – Managing Director bei SmartPaani; Roshan Man Bajracharya – Professor an der Kathmandu University; Anil Chitrakar – Unternehmer, Ingenieur, Motivational Speaker und Co-Gründer von HCI; und Roos Spekman – Project Manager bei Dopper) hat die folgenden Gewinner gekürt:

 

Der/die Erstplatzierte nahm ein Preisgeld in Höhe von 200.000 NRS mit nach Hause, wurde in den Medien erwähnt, auf die Bühne geholt und hat nützliche Netzwerkkontakte erhalten. Und dieser Wahnsinnspreis ging an … (man füge Trommelwirbel ein) …

 

Anisha Maharjan, 1. Platz

Anishas Projekt zielt darauf ab, Wasserverschwendung aufgrund der fehlenden Aufnahmefähigkeit des Bodens zu reduzieren. Sie kreiert ein Modell, welches das städtische Hochwasserproblem des Kathmandu-Tals löst. Dieses Projekt wird das Leben der Menschen enorm erleichtern, die jedes Jahr von Hochwasser in den Städten betroffen sind!

 

Amrita Sigdel, 2. Platz

Amritas Forschungsarbeit befasst sich mit der Entwicklung von Starch Based Biodegradable Plastic. Diese Art Plastik hilft dabei, synthetischen Kunststoff ein für alle Mal von der Erde zu eliminieren.

 

Aashraf Pradhananga, Gaurab Dhungana und Sandesh Rajbhandari, 3. Platz

Sie alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Produktion von Nanocellulose aus Bambus als möglichen Ersatz von Einwegplastik.

Und nicht zu vergessen – unsere anderen Finalisten und Finalistinnen in unbestimmter Reihenfolge:

 

Amrit Regmi and Rajendra Joshi
Bigyan Subedi
Suraj Shrestha
Kanchan Pathak
Shreeja Lopchan and Milan Samal
Aman K.C., Ashih Chalise, Deepak Parajuli, Nabin Dhital, Suman Shrestha and Tejendra Kandel
Sudati Shreshta, Sachin Shrestha and Tejaswi Kunwar